Am 24. Februar 2026 hatte die AfD zu einem sogenannten „Bürgerdialog“ ins Köthener Veranstaltungszentrum eingeladen. Als Bündnis offenes Köthen haben wir kurzfristig – ohne öffentliche Mobilisierung – unsere Partnerinnen und Partner informiert.
Das Ergebnis: Über 100 Menschen kamen zusammen, um ein sichtbares, friedliches und entschlossenes Zeichen zu setzen.
Haltung zeigen – gemeinsam und sichtbar
Auf dem Schlosshof entstand eine bunte, vielfältige und solidarische Mahnwache.
Mit Plakaten, Fahnen, kreativen Botschaften und den Leuchtbuchstaben „ZUSAMMENHALT“ machten die Teilnehmenden deutlich:
> Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit.
> Vielfalt ist Stärke.
> Rechtsextremen Ideologien stellen wir uns entgegen.
> Hass, Hetze und Ausgrenzung haben in Köthen keinen Platz.
Unter den Teilnehmenden waren Menschen aus demokratischen Parteien, Kirchengemeinden, Kultur und Bildung, aus Vereinen, von der Hochschule Anhalt sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger – jung und alt.
Diese Vielfalt ist es, die unsere Stadt trägt.
Warum unsere Mahnwache notwendig war
In Sachsen-Anhalt wird die AfD als gesichert rechtsextreme Bestrebung eingestuft. Veranstaltungen wie sogenannte „Bürgerdialoge“ dienen häufig weniger dem offenen Austausch als vielmehr der Selbstinszenierung und der Bestätigung eigener Echokammern.
Gerade in Zeiten zunehmender autoritärer Tendenzen und gesellschaftlicher Polarisierung ist es entscheidend, dass die demokratische Zivilgesellschaft sichtbar bleibt.
Unser Protest war:
- friedlich
- überparteilich
- solidarisch
- klar in der Haltung
Wir stehen für demokratische Werte auf Grundlage des Grundgesetzes. Wir treten ein für Menschenwürde, Respekt und ein pluralistisches Miteinander.
Demokratie lebt vom Engagement
Dass trotz ausschließlich interner Mobilisierung über 100 Menschen zusammenkamen, zeigt:
Köthen ist lebendig. Köthen ist engagiert. Köthen ist demokratisch.
Unsere Mahnwache war kein „Gegen-Event“, sondern ein positives Bekenntnis zu dem, wofür wir stehen:
demokratisch. miteinander. engagiert.